Gegen Berufsunfähigkeit absichern, Lebensstandard bewahren

Gesetzliche Absicherung viel zu gering

Jeder Fünfte wird berufsunfähig

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Die beste Berufsunfähigkeitsversicherung finden:

Warum die Police benötigt wird und worauf beim Vertragsabschluss geachtet werden muss.

Der erlernte Beruf ist für die meisten Menschen die wirtschaftliche Lebensgrundlage. In Zeiten der "Wissensgesellschaft" lässt sich nur noch ein auskömmliches Einkommen erwirtschaften, wenn eine möglichst hohe Qualifikation in einem nachgefragten Berufszweig erreicht wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass es schnell zu einer finanziell schwierigen Situation kommt, wenn der eigene Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann. Die gesetzlichen Sicherungssysteme sorgen hier kaum für einen Ausgleich, auch der Schutz einer privaten Unfallversicherung fällt nicht umfangreich genug aus. Auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann kaum verzichtet werden, wenn der Lebensstandard der eigenen Familie auch nach einem schweren Schicksalsschlag gehalten werden soll. Wie findet sich die beste Berufsunfähigkeitsversicherung?

Berufsunfähigkeit kann jedes Metiers ereilen

Unzureichend: die gesetzliche Erwerbsminderungsrente

Der Gesetzgeber sieht für den Fall eines schweren Unfalls oder einer Erkrankung, bei der keine Aussicht auf eine vollständige Genesung besteht, die so genannte Erwerbsminderungsrente vor. Konkret handelt es sich um eine Rentenleistung, die sich nach dem letzten Einkommen berechnet, dieses aber nicht annähernd erreicht - in der Praxis betragen die monatlichen Zahlungen der Erwerbsminderungsrente nur etwa ein Drittel des früheren Lohns. Besonders problematisch ist allerdings, dass nicht die eigene Qualifikation versichert ist, sondern nur die Arbeitsfähigkeit als solches. Wer beispielsweise aufgrund eines Bandscheibenvorfalls nicht mehr als Maurer arbeiten kann, könnte natürlich durchaus im Büro tätig sein. Für den Gesetzgeber ist dabei nicht maßgeblich, ob ein solches Jobangebot tatsächlich vorliegt, sondern nur, ob die theoretische Möglichkeit besteht.

Warum eine Unfallversicherung nicht ausreicht

Insbesondere, wer in seinem Job körperlich aktiv ist, hat vor allem den Arbeitsunfall im Sinn, wenn über Berufsunfähigkeit nachgedacht wird - und für dieses Risiko wäre in der Tat die gesetzliche Unfallversicherung vollkommen ausreichend. Tatsächlich sind aber Krankheiten wie Krebs heute die häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit, auch der bereits erwähnte Bandscheibenvorfall wird nicht direkt durch einen Arbeitsunfall ausgelöst. Psychische Erkrankungen sind ebenso auf dem Vormarsch, in Zeiten einer immer höheren Arbeitsverdichtung ist damit zu rechnen, dass diese Entwicklung anhalten wird. Konkret gesagt: In den allermeisten Fällen wird eine Unfallversicherung keine Leistungen erbringen, weil diese tatsächlich nur für die Folgen eines Unfalls aufkommt.

Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen

Worauf beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung geachtet werden sollte

Einen wirklich umfangreichen Schutz, der den Lebensstandard auch nach einem schweren Schicksalsschlag sichert, garantiert letztlich nur die Berufsunfähigkeitsversicherung. Kommt es zu einem schweren Unfall, muss der Versicherer womöglich über Jahrzehnte eine monatliche Rente zahlen, die sich insgesamt auf mehrere 100.000 Euro summiert. Weil es also um hohe Beträge geht, muss vor dem Abschluss einer solchen Police auf sämtliche Details geachtet werden. Worauf kommt es konkret an?

  • Die Versicherer werden nicht nur den eigenen Beruf bei der Prämienberechnung berücksichtigen, sondern auch die Gesundheitshistorie, ausgeübte Sportarten und in einigen Fällen sogar geplante Auslandsaufenthalte. Bei diesen Angaben sollten die Interessenten in jedem Fall ehrlich sein, weil ansonsten womöglich später Leistungen verweigert werden können.
  • Bei Vorerkrankungen lehnen viele Versicherer den Antragsteller ab, weil das Risiko zu hoch erscheint. Hier kann womöglich ein Kompromiss geschlossen werden, in dem die Vorerkrankung aus den Versicherungsleistungen ausgeklammert wird.
  • In jedem Fall sollte ein umfangreicher Vergleich der Tarife vorgenommen werden. Die Bewertung der individuellen Risiken ist kompliziert, was dazu führt, dass die Versicherer bei derselben Person zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Folglich unterscheiden sich auch die Prämien erheblich.
  • Bei der Rentenzahlung sollte kein zu geringerer Betrag gewählt werden. Eine Rentenzahlung von wenigen 100 Euro hilft niemandem weiter, hier müssen realistische Beträge angenommen werden. Pauschalsummen können hier kaum genannt werden, entscheidend ist die persönliche Lebenssituation, die die Familienplanung ebenso wie eventuelle Verbindlichkeiten miteinschließt.
  • Um Prämien zu sparen, sollte die Police möglichst rechtzeitig abgeschlossen werden. Je früher der Einstieg stattfindet, desto günstiger fallen die Prämien aus.
  • Die Definition sollte ebenso geprüft werden. Die Frage, wann ein Arzt eine Berufsunfähigkeit final feststellen darf, ist nicht einheitlich geregelt. Wer zudem plant, ins Ausland zu gehen, sollte in Erfahrung bringen, ob ein ausländischer Arzt die Diagnose ebenso stellen darf.

Unproblematisch ist heute hingegen die abstrakte Verweisklausel. Damit ist der bereits beschriebene Verweis auf einen alternativen Beruf gemeint. Sofern also der eigene Job nicht mehr ausgeübt werden kann, wird im Rahmen dieser Klausel auf eine andere Tätigkeit verwiesen - selbst wenn dafür keine Qualifikation besteht. Bei modernen Versicherungsverträgen sind derartige Einschränkungen allerdings selten. Zu guter Letzt bleibt nur die Empfehlung, einen möglichst umfangreichen Vergleich durchzuführen und die Versicherungsverträge genau zu prüfen. Eindeutig ist allerdings auch: verzichtet werden darf auf die Police keinesfalls.

Beste Berufsunfähigkeitsversicherung